Kreatin ist eines der bekanntesten und am besten erforschten Nahrungsergänzungsmittel im Sport. Es handelt sich um eine natürliche Substanz, die der Körper selbst produziert und über Lebensmittel wie Fleisch oder Fisch aufnimmt. Etwa 95 % des Kreatins werden in den Muskeln gespeichert und dienen dort als schnelle Energiequelle, besonders bei kurzen, intensiven Belastungen wie Sprinten oder Krafttraining.
Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Kreatin für gesunde Erwachsene in der empfohlenen Dosierung sicher ist. Typische Dosierungen liegen bei 3–5 Gramm pro Tag, wobei eine Ladephase optional ist. Bei richtiger Anwendung treten nur selten leichte Nebenwirkungen auf, wie Magenbeschwerden oder vorübergehende Wassereinlagerungen in den Muskeln. Kreatin beeinflusst die Nieren- oder Leberfunktion bei gesunden Menschen nicht. Dennoch sollten Personen mit bestehenden Nieren- oder Leberproblemen vor der Einnahme ärztlichen Rat einholen.
Viele Mythen halten sich hartnäckig: Kreatin macht nicht dick, es ist kein Steroid und schädigt die Nieren bei gesunden Menschen nicht. Wichtig für eine sichere Einnahme ist, ausreichend zu trinken und ein hochwertiges Kreatin-Monohydrat zu verwenden, da diese Form am besten erforscht ist.
Insgesamt gilt Kreatin bei verantwortungsvoller Nutzung als sicher und kann Sportlern helfen, ihre Leistung zu steigern, die Muskelkraft zu erhöhen und die Regeneration zu unterstützen.