Der Molvenosee gehört zu den klarsten Alpenseen Italiens. Das Wasser ist so durchsichtig, dass man beim Paddeln den Kies am Grund sieht, selbst mehrere Meter tief. Für alle, die gerne ruhig über die Oberfläche gleiten, ist das ein Traum: keine Motorboote, keine Hektik, nur Wasser, Berge und Stille.
Bootfahren – ruhig, leicht, entspannt
Mit einem Ruderboot oder Tretboot über den See zu fahren, fühlt sich an wie eine kleine Zeitreise. Die Ufer sind abwechslungsreich: mal weite Wiesen, mal kleine Waldstücke, mal steilere Felswände. Während man langsam übers Wasser gleitet, spiegeln sich die Gipfel der Brentadolomiten im See – ein Bild, das man so schnell nicht vergisst.
Besonders schön ist es am frühen Morgen, wenn der See noch ganz glatt ist und die Berge rosa leuchten.

SUP – der Molvenosee aus der Vogelperspektive
Stand‑up‑Paddling ist am Molvenosee fast schon ein Ritual. Das Wasser ist ruhig, die Buchten sind geschützt, und die Farben sind unglaublich. Vom SUP aus sieht man:
-
Fischschwärme, die unter einem vorbeiziehen
-
Steine und Baumstämme auf dem Grund
-
Spiegelungen, die aussehen wie gemalt
Wer ein bisschen weiter hinaus paddelt, hat einen freien Blick auf die gesamte Brentagruppe – ein Panorama, das man sonst nur von Aussichtspunkten kennt.
Der Wind „Ora“ – perfekt für leichte Wellen
Am Nachmittag kommt oft die Ora del Garda, ein sanfter Wind, der vom Gardasee heraufzieht. Er macht das Wasser lebendiger, aber nie gefährlich. Für geübte Paddler ist das die schönste Zeit des Tages, weil das Licht warm wird und der See beginnt zu glitzern.